Historischer Verein Ingolstadt
Tag des Ehrenamtes
Unser Stand in der Fußgängerzone von Ingolstadt

 
Foto: KS
An der städtischen Veranstaltung zum Tag des Ehrenamtes am Samstag, 21. Juli 2001, in der Fußgängerzone beteiligten sich zahlreiche Vereine, darunter auch unser Historischer Verein.
Unter der Organisation von Dr. Gerd Riedel wurden zwei mit dem Grabungszelt überdachte Tische in der Ludwigstraße aufgestellt.

 

Foto: KS
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Dort sollten wir dann das vorführen, was nach einer Ausgrabung so an Nacharbeiten anfällt. Beispielsweise das Beschriften der Fundobjekte, auch wenn es sich dabei nur um kleine Bruchstücke antiker Scherben handelt.

 

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Wir wollten auch versuchen, Flyer des Historischen Vereins, sowie der Gesellschaft für Archäologie in Bayern den Interessierten mitzugeben.
Sehr groß war dieses Interesse jedoch leider nicht. Wir freuten uns schon über jedes Gespräch, das wir mit Passanten führen konnten. Meist waren es ältere Leute, die stehen blieben und mit uns einige Worte wechselten.

 

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Gerd Welker, unser Restaurator, demonstrierte das Zusammensetzen eines zerbrochenen Topfes aus dessen einzelnen Scherben im Sandbett.

 

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Dr. Gerd Riedel, unser Archäologe, hatte am Boden die Befundsituation einer Ingolstädter Latrine aus dem Mittelalter nachgestellt. Diesen verfüllten Schacht hatten Mitglieder des Historischen Vereins an einem Wochenende - wie immer unter Zeitdruck - freigelegt, vermessen, dokumentiert und ausgegraben.
Im Depot des Stadtmuseums waren die Funde dann gereinigt und beschriftet worden.

 

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Frau Dr. Schönewald und Frau Wittmann demonstrierten ihre Archivtätigkeit mit einigen Gänsefedern und alten Urkunden. Mit einer gespitzten Feder und Tinte durften die Besucher ihren Namen schreiben und dann versuchen, eine Urkunde aus dem 19. Jh. zu entziffern.

 

 

 


 

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Unser Nachbarstand war von der Freiwilligen-Agentur Ingolstadt e.V. errichtet worden. Dort herrschte ein starker Besucherandrang, weil ein Gewinnspiel abgehalten worden war. Während der kurzen Mittagspause gelang es mir, die Damen in ihrer Entspannungsphase zu fotografieren.

 


Etwas weiter entfernt zeigte das Restaurierungsteam, das in seiner Freizeit und im Urlaub die vom Kulturamt der Stadt zusammengetragenen und betreuten historischen Feuerwehrfahrzeuge wieder in ihren authentischen Zustand zurückversetzt, zwei restaurierte Feuerwehrfahrzeuge.

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Drehleiter des Typs DL 22 auf Mercedes-Basis aus dem Jahr 1944 im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Ingolstadt (insgesamt 1948 bis 1970, danach bis 1985 bei der FFW Kösching).
Siehe auch:
http://www.feuerwehr-ingolstadt.org

Das weiterhin ausgestellte Mercedes-Löschfahrzeug LF 25 aus dem Jahr 1942 ist nahezu identisch mit den insgesamt vier Fahzeugen dieses Typs, die bereits während des Krieges bei der FFW Ingolstadt im Einsatz waren. Zwei davon verbrannten im Juli 1944 während eines Luftangriffs in München, wo sie "überörtliche Löschhilfe" geleistet hatten, die beiden anderen liefen bis weit in die 60er Jahre noch in Ingolstadt.

Text zur FFW: Pressestelle Ingolstadt, gekürzt von KS.


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