| Historischer Verein Ingolstadt e.V. |
| Termine, Vorträge, Ausflüge 2003 |
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Historischer Verein Ingolstadt e.V.
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18.2.2003 – 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft Präsentiert werden u.a. vier süddeutsche Reliefintarsienbilder aus dem 17. Jahrhundert, die mit Unterstützung des Vereins für das Stadtmuseum angekauft werden konnten. Auf den Bildern sind die vier Jahreszeiten dargestellt. Außerdem wird die ehrenamtliche archäologische Grabungstätigkeit des Vereins am Beispiel der Ausgrabungen in der Harderstraße mit ihren bemerkenswerten Funden vorgestellt. Stadtmuseum - Barocksaal |
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18.3.2003 – 19.30 Uhr Rottenburg am Neckar, Paris, Neustadt an der Donau, Ingolstadt, Stuttgart, Sindelfingen, Herrenberg, Reichenau - dies waren Stationen des Klerikers Johannes Spenlin, der sich im Laufe seines Lebens vom Mediziner und Universitätsprofessor zum streitbaren Theologen wandelte und in seiner schließlich kompromisslosen kirchenreformerischen Haltung, die ihm das jähe Ende seiner Karriere einbrachte, einmal mehr die verbreitete Meinung widerlegt, der Klerus vor der Reformation sei durchweg ungebildet und korrupt gewesen. Der Vortrag wird Spenlins Lebensweg und Lebensleistung in all ihren Höhen und Tiefen nachzeichnen. Stadtmuseum - Barocksaal Dr. Oliver Auge, Historisches Institut der Universität Greifswald |
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6.5.2003 – 20.00 Uhr Das bewaldete Hügelland östlich des Lechs wurde im 6. Jahrhundert n. Chr. von den Alemannen besiedelt. Zu den frühmittelalterlichen Orten im bajuwarischen Grenzgebiet zählt das alte „Tegisinga“ (Dasing), das eine archäologische Jahrhundertentdeckung geliefert hat: In zwei Grabungskampagnen konnten neben Resten einer römischen Wassermühle zwei verschüttete Wassermühlen aus dem 7. und 9. Jahrhundert freigelegt werden. Schaufelrad, Mahlgang und zahlreiche Mühlstein-Bruchstücke beweisen, dass es sich um die ältesten germanischen Wassermühlen handelt, überdies die einzigen ihrer Art auf dem europäischen Kontinent. Dem Referenten ist auch der sensationelle Fund der „Römermühle“ von Etting gut bekannt, so dass der Vortrag wichtige neue Erkenntnisse zu diesem Thema verspricht. Stadtmuseum - Barocksaal Dr. Wolfgang Czysz, Landesamt für Denkmalpflege, Thierhaupten |
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24.5.2003 – 07.30 Uhr Jahresexkursion nach Baden in die ehemalige Residenzstadt Rastatt Jahresexkursion nach Baden in die ehemalige Residenzstadt Rastatt. Dort
Besichtigung der weitläufigen barocken Schlossanlage mit dem
Wehrgeschichtlichen Museum und der Schlosskirche Hl. Kreuz. Danach
Weiterfahrt zum nahe gelegenen Lustschloss Favorite mit prächtigem
Speisesaal und Prunkküche. Auf dem Rückweg Abstecher zum Schloss Ettlingen
und Besichtigung der von C.D. Asam ausgestatteten ehemaligen
Schlosskapelle (heute Konzertsaal). Rastatt Abfahrt: 24. Mai 2003, 7.30 Uhr, Zentraler Omnibusbahnhof, Bussteig 20 |
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1.7.2003 – 20.00 Uhr Rosalie und Feodor von Milde - ein ideales Künstlerpaar des 19. Jahrhunderts 1850 strebte Franz Liszt in Weimar, der „Hauptstadt des deutschen
Geistes“, eine erneute Kunstperiode an, in welcher er und Richard Wagner
die führenden Köpfe sein wollten. Die Hofopernsänger Rosalie und Feodor
von Milde und viele mit ihnen eng verbundene Künstlerpersönlichkeiten
wirkten daran mit. Es war eine Zeit voller Freundschaften und
Feindseligkeiten, voller Enthusiasmus und Intrigen, die vom ältesten Sohn
des Künstlerehepaares, Franz von Milde, königlicher Kammersänger in
Hannover und Gesangsprofessor in München, in Form von umfangreichen
Tagebuchaufzeichnungen festgehalten wurde. Stadtmuseum - Barocksaal Dr. Anneliese Zoephel, Ingolstadt |
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19.7.2003 – 08.00 Uhr Besuch der Bayerischen Landesausstellung „Der Winterkönig“ in Amberg Im Zentrum der Ausstellung steht Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
(1596-1632), der in stürmischer Zeit zum König von Böhmen gewählt wurde.
Verheiratet mit der englischen Königstochter Elisabeth, einer Enkelin
Maria Stuarts, regierte er nur ein Jahr in Böhmen und ging deshalb als
„Winterkönig“ in die Geschichte ein. Er trat auch als Gegenspieler zu
seinem katholischen Vetter, dem bayerischen Herzog Maximilian I., auf,
über den 2001 eine Ausstellung in unserem Stadtmuseum gezeigt
wurde. Amberg Fahrt und Besuch der Ausstellung, Abfahrt: 19. Juli 2003, 8.00 Uhr, Zentraler Omnibusbahnhof, Bussteig 20 |
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19.9.2003 – 07.00 Uhr bis 21.9.2003 Nachdem unsere für 2002 geplante Exkursion nach Dresden wegen der Jahrhundertflut buchstäblich ins Wasser fiel, haben wir unseren Besuch um ein Jahr verschoben. Da es dem Verein fernlag, Sensationstourismus zu betreiben, steht nun erneut die sächsische Landeshauptstadt als Ziel unserer Mehrtagesfahrt auf dem Programm. Der Preis (Fahrt, Eintrittsgelder, Führungen, Halbpension) beträgt ca. 183 Euro (Einzelzimmerzuschlag 32 Euro). Ein detailliertes Programm liegt für Sie in unserer Geschäftsstelle zur Abholung bereit. Eine verbindliche Anmeldung ist bei Entrichtung einer Anzahlung von 30 Euro ab sofort in der Geschäftsstelle möglich. Dresden Abfahrt: 19. September 2003, 7.00 Uhr, Zentraler Omnibusbahnhof, Bussteig 17 |
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